Mocoa-Schlammlawine/Landslide 1.Aprill 2017

Am 1. April diesen Jahres wurde die im Süd-Westen Kolumbiens gelegene Stadt Mocoa in den frühen Morgenstunden, nach starkem Regen, von einer riesigen Schlammlawine verschüttet. Bis jetzt sind über 350 Menschen gestorben. Sie ertranken oder wurden unter dem Schlamm und in ihren Häusern begraben.Diese Region hatte sich gerade vorsichtig dem Tourismus geöffnet, nachdem dort Jahrzehnte lang die FARC Rebellen für Unruhe gesorgt haben und jetzt endlich Frieden ist.Die Leute leben dort sehr einfach, haben jedoch eine unglaubliche Lebensfreude, welche wir auf unseren Reisen vor Ort selber erleben durften.Zusammen mit "Colombia Whitewater", einer Gruppe von Wildwasser-Kayakern, welche diese Gegend viel erkundet haben, konnten wir eine langjährige Freundin ausfindig machen, die bereit ist mit uns zusammen zuarbeiten.

 

Johana Figueroa und ein kleines Team haben sich auf den Weg gemacht und waren letzte Woche in Mocoa.Was sie dort gesehen haben schockiert sie und uns noch immer.Tote Menschen unter dem Schlamm, Verwesungsgeruch, Kinder, welche verzweifelt nach ihren Eltern suchen oder ihre ganze Verwandtschaft verloren haben und auf sich allein gestellt sind.Von offizieller Seite gibt es viel zu wenig Hilfe um die Leute mit Essen, Kleidern und einem Dach über dem Kopf zu versorgen.Wir haben Johana und ihrem Team finanzielle Hilfe zukommen lassen, damit werden Hilfspakete für 9 betroffene Familien zusammengestellt und direkt bei diesen abgegeben.Wir danken Johana für Ihren mutigen,schwierigen Einsatz und hoffen, wir können so einigen Betroffenen zeigen, das sie nicht vergessen werden, das sie nicht aufgeben dürfen.

 Muchas Gracias Johana!!

 

On april 1st, a huge landslide, combined with flooded rivers and mud, hit the south-western town of Columbias Putumayo- district,Mocoa.In the early morning hours more than 350 people drowned or got buried under mud and debris of collapsed houses and died.It`s a desaster for the region, that just started to recover from the decades of civil war with the FARC rebbells and opened up for tourists in the last years.We travelled there and found extremely friendly, simple-life living Columbians that loved to roam there city on the weekend nights for fun and party on the streets.Beside, it`s a paradise for white water paddlers and so we decided to work together with "Colombia Whitewater", which are friends of us and know the town very good.We found a long term friend,  Johana Figueroa to work with us and send her financial support for emergency aid.Johanna made her way to Mocoa and came back in shock from what she found there.Dead bodies still under the mud, kids looking for their parents and relatives, alone, without support or food and a place to stay.

It`s heartbreaking to hear this is happening and the government is not able to give enough help to people to cover at least the most needed things.Johanna and her team packed Aid-packages for 9 families, that have lost nearly everything, and deliver them direct-way.

We hope, we can give some hope and motivation to them, to go on and not give up.

 

Big "Gracias" to Johana for this brave job down there.